Der Endbericht von ZEW, IAB und IAT für das Evaluations-Modul 1d "Eingliederungszuschüsse und Entgeltsicherung" liefert neben wenigen erfreulichen auch einige unerfreuliche Nachrichten. mehr...
Für die Sachverständigen-Anhörung durch den Ausschuss für Arbeit und Soziales im Deutschen Bundestag wurde aus dem MonApoli-Kreis eine Stellungnahme zu den jüngsten Gesetzentwürfen der Koalitionsfraktionen (Viertes Gesetz zur Änderung des SGB III und Zweites Gesetz zur Änderung des SGB II) erstellt. mehr...
Das Projekt MonApoli hat bereits in früheren Veröffentlichungen problematisiert, dass Ein-Euro-Jobs zum am häufigsten eingesetzten arbeitsmarktpolitischen Instrument geworden sind, und darauf auf-merksam gemacht, dass es Indizien für einen häufig nicht sachge-mäßen Einsatz gibt. Aktuelle Forschungsergebnisse belegen diese Einschätzung. mehr...
Mit dem Modell "Bürgerarbeit" soll allen Arbeitslosen eine sozial-versicherungspflichtige Beschäftigung im gemeinnützigen Bereich angeboten werden. Gleichzeitig sollen die Statistik bereinigt und Schwarzarbeit reduziert werden. Der Beitrag stellt das Konzept vor und formuliert kritische Fragen. mehr...
Während im Haushalt der Bundesagentur für Arbeit derzeit Überschüsse zu verzeichnen sind, haben einige Träger der Grundsicherung für Erwerbsfähige in diesem Jahr keine finanziellen Spielräume mehr für Eingliederungsleistungen. Diese Situation soll durch freiwillige Umverteilung von Mitteln und die Beantragung einer Teilaufhebung der Haushaltssperre gemildert werden. mehr...
Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und der Bundesrechnungshof haben jeweils neue Daten und Fakten zur Nutzung der Arbeitsgelegenheiten mit Mehrauf-wandsentschädigung vorgelegt. Beide Quellen verweisen auf erhebliche Probleme bei der Nutzung dieses Instruments und werfen neue Fragen auf. mehr...
Arbeitssuchende, die Widerspruch gegen eine per Verwaltungsakt kurzfristig verordnete Arbeitsgelegenheit einlegen, müssen zunächst keine Sanktionen fürchten, wenn sie die Arbeit nicht aufnehmen. Das folgt aus der Entscheidung des Landessozialgerichts Nordrhein-Westfalen vom 11.11.2005. Damit wurde erstmals die Möglichkeit geregelt, sich gegen kurzfristig anberaumte Arbeitseinsätze zu wehren. mehr...
Im Rahmen der Evaluierung der Arbeitsmarktgesetze Hartz I bis III hat ein Konsortium im Auftrag des Bundesarbeitsministeriums das Instrument der Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen im Hinblick auf seine arbeitsmarktpolitischen Wirkungen untersucht. In diesem Beitrag werden die wichtigsten Ergebnisse des Zwischenberichts zusammengefasst und kommentiert sowie offene Fragen benannt. mehr...
Arbeitsgelegenheiten eröffnen, selbst wenn sie die im SGB II vorgegebenen Beschränkungen nicht einhalten, keinen Einstieg in ein (faktisches) Arbeitsverhältnis. Dies ist die Folge der Entscheidungen der Landesarbeitsgerichte Rheinland-Pfalz (3.2.2006) und Berlin (27.3.2006), die die Zuständigkeit der Arbeitsgerichtsbarkeit für Fragen der Rechtmäßigkeit von 1-Euro-Jobs verneint haben. mehr...
Der folgende Beitrag gibt einen Überblick über die Ergebnisse einer Sonderauswertung der Bundesagentur für Arbeit. mehr...
Lohnzuschüsse im Niedriglohnbereich schaffen kaum zusätzliche Arbeitsplätze für gering Qualifizierte. Eine flächendeckende Einführung von Kombilöhnen würde die öffentlichen Haushalte enorm belasten. Einige Modelle könnten immerhin zur Armutsbekämpfung beitragen. mehr...
1,8 Millionen neue Jobs und eine Entlastung der Staatskasse verspricht eine besonders ehrgeizige Kombilohnkonstruktion der Magdeburger Ökonomen Ronnie Schöb und Joachim Weimann. Das IMK hat nachgerechnet - und kommt zu ernüchternden Ergebnissen. mehr...