Hier werden Vorschläge, Initiativen und Stellungnahmen von Verbänden, Gewerkschaften, aus der Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik dokumentiert und kommentiert - mal eher kurz, mal ausführlich. Darüber hinaus werden hier eigene, im Projektverbund produzierte Positionspapiere zur künftigen Ausrichtung der Arbeitsmarktpolitik zur Diskussion gestellt. mehr...
Dieser Text stellt wesentliche Einschätzungen und Bewertungen zur Diskussion, die in den zurückliegenden zwei Jahren wissenschaftsgestützter Transferarbeit des Projekts "Monitor Arbeitsmarktpolitik" entstanden sind. mehr...
Das SGB II birgt einerseits neue Chancen für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt, andererseits aber auch erhebliche Risiken. Leistungsrechtliche Regelungen stärken das Ernährermodell und führen zu einer mittelbaren Diskriminierung von Frauen, die von den Betroffenen als Belastung erfahren wird. Dies wirft die Frage nach einer Reformierung der gesetzlichen Regelungen auf. mehr...
Eine Neudefinition des Verhältnisses von Arbeit und sozialer Sicherung hat bereits mit dem vierten Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt begonnen. Weitere Verschärfungen forderte der Sachverständigenrat kürzlich. Zu Kritik und Klärung der Grundlagen dieser Reformoptionen leisten die Thesen einen Beitrag. mehr...
Mit den Hartz-Reformen waren große Erwartungen verknüpft. Ein neues Arrangement von Anreizen, Sanktionen, neuen Instrumenten sowie flexiblen Formen der Beschäftigung sollte die Lage am Arbeitsmarkt maßgeblich verbessern. mehr...
Die Evaluierung der Hartz-Gesetze I-III ist nun abgeschlossen, die Freigabe der offiziellen Evaluierungsberichte wird noch im Herbst 2006 erwartet. Einzelne Instrumente wurden bereits zurückgenommen, die neue Grundsicherung für Erwerbslose weiter verändert. Was den Reformen vor allem fehlt, dies wird immer deutlicher, ist ein politisch-normativer Bezugspunkt der - jenseits der Kostendiskussion - der Bewertung der Reformen und Ausgestaltung zukünftiger arbeitsmarktpolitischer Projekte dienen kann. Solch ein Bezugspunkt könnte das Konzept der Sozialstaatsbürgerschaft (social citizenship) sein, das die politische und soziale Teilhabe sowie die Akzeptanz und die Zustimmung zum Sozialstaat zu zentralen Kriterien erhebt. mehr...
Die beitragsfinanzierte staatliche Arbeitslosenversicherung ist Reformvorschlägen, die sich an privatwirtschaftlichen Versicherungsmodellen orientieren, in vieler Hinsicht überlegen. Das zeigt eine aktuelle Studie. Dennoch besteht Anpassungsbedarf: Versicherungsfremde Leistungen könnten ausgegliedert und der Kreis der Versicherten um geringfügig Beschäftigte und Selbstständige erweitert werden. mehr...
Die aktuelle Debatte um vermeintlichen Missbrauch und Kostenexplosion verschleiert, dass die Reformen Ausdruck des Rückbaus sozialpolitischer Maßnahmen aufgrund haushaltspolitischer Prioritäten sind. Die WSI-Thesen zur gegenwärtigen Reformdiskussion über die Grundsicherung nehmen die zentralen Argumente auf und ordnen die Debatte auf der Basis des vorhandenen empirischen Materials. mehr...
Die Idee vom "aktivierenden Sozialstaat" setzt nicht nur auf Eigenverantwortung und Reintegration in den Arbeitsmarkt. Der politische Anspruch ist weitaus größer: Es geht um die Frage, wie die Beziehung zwischen privater und öffentlicher Leistungserbringung und Leistungsverantwortung zu gestalten ist. mehr...
Die Fakten zeigen: Die These von der Kostenexplosion durch Hartz IV hält einer Prüfung nicht stand. Tatsächlich steigende Kosten ergeben sich nicht aus dem Systemwechsel, sondern vielmehr aus der zunehmenden Erwerbslosigkeit und aus dem Umfang nicht existenzsichern-der Erwerbseinkommen. Hinzu kommt eine (sozialpolitisch erwünschte) Reduzierung der verdeckten Armut. mehr...
Harald Wolf, Berliner Senator für Wirtschaft, Arbeit und Frauen, spricht mit seinem am 28.12.2005 in der Frankfurter Rundschau erschienenen Beitrag "Lohn ist besser als nur Hilfe" eine arbeitsmarktpolitische Grundsatzfrage an. mehr...